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Vorab erst einmal ein paar Race-Facts zum Rennen selbst, für den besseren Überblick und die Verständlichkeit:
Die Rennlänge des gesamten Rennens war 344 Minuten, wobei hier zu sagen ist, dass nach der Hälfte, das Rennen abgewunken wurde und ein neues Rennen in Gegenrichtung mit neuer Punktwertung stattfand. Beide Rennen wurden nach Punkten bewertet.
Das Training war 25 Minuten lang und zugleich auch das Qualifying der Rennen 1 (richtig herum) und des Rennen 2 (falsch herum).
Je Rennen wurde ein 3maliger Kartwechsel anberaumt.
So, jetzt aber mal zurück zum eigentlich Rennen der KSF-Erft Driver :) !!!
Rennen 1 in normaler Fahrtrichtung:
Nachdem Marcel und Sebastian mit Kenny Geldhof und Gregory Laporte die Taktik in den frühen eisigen Morgenstunden auf Englisch durchsprachen, blieb auch nur noch wenig Zeit für weitere Small-Talks bevor es los ging. Wie schon oben erwähnt => Training mit direktem Quali nur 25min. So entschlossen sich Marcel und Sepp, da sie letzten Samstag den KSF-Saisonauftakt, jedoch dort als Meisterschafts-Konkurrenten und nicht als Teamkollegen bestritten haben und somit schon etwas eingefahren sind, auf ihren Stint zu verzichten. Die 25 Minuten teilten sich Gregory und Kenny, da diese beiden TOP-Racer schon seit dem 24h-Rennen im Oktober nicht mehr dort waren. Jedoch brauchten die beiden nicht sehr lange um in Fahrt zu kommen und so landeten wir am Ende der Saison auf Startplatz 4, herausgefahren durch Kenny. Während dieser 25min Saison hatten die meisten Fahrer Schwierigkeiten mit den Händen, da die Temperaturen in der Halle an den Nordpol erinnerten. Vor der Halle war es angenehmer wie drinnen. Selbst Gregory sagte, er habe noch nie in seiner Kartkarriere so ein kaltes Rennen bestritten.
Also wurde nach der 25min Saison ein erneutes Teamchef Briefing abgehalten, wo Rennleiter bzw. Organisator Wolfram Weidemann ( Wolle ) mit den Teamchefs zusammen festlegte, anstatt pro Rennen 3 Fahrerwechsel nun auf insgesamt 6 Fahrerwechsel pro Rennen zu gehen. Diesem wurde von allen Teamchefs zugestimmt. Nun konnte das Rennen 1 gestartet werden. Der Startplatz 4 wurde von Kenny nach dem fliegenden Start erfolgreich gehalten und ein Abstand zu den Vorderen und Hinteren baute sich auf, da die vor uns liegenden Teams mit ihren Karts und uns mit dem Besten verglichen, eine halbe Sekunde abnahmen. Dies war natürlich sehr schade, da alle auf spannende Fights in den Top 5 gespannt waren. Kenny fuhr wie ein Teufel und dabei holte er das Maximum heraus mit einer knappen Fahrzeit von 45 Minuten!! Natürlich wurde er nach 30 Minuten ständig auf Erfrierungszustände überprüft.....es ging ihm jedoch gut.
Die Kartwechselphasen:
Gebannte Blicke warfen sich kurz vor jeder Kartwechselphase auf die Monitore. Natürlich gab es große Unterschiede in den Karts, wie bereits oben erwähnt. Während des Rennens 1 blieben unter anderem das Hot Rod Racing Team wegen eines gerissenen Riemens liegen, da machten sich die arktischen Temperaturen bemerkbar!
Jedoch war unser Team zum Glück im Laufe der gesamten Veranstaltung keines dieser technischen Defekte ausgesetzt.
Alle Fahrerwechsel der Truppe der KSF-Erft by Rutenbeck waren sehr gut und schnell und es unterlief uns kein Fehler. Kein Wunder: Die Kommunikation und Atmosphäre im Team war sehr gut. Es wurde sich Zeit genommen und alles in Ruhe mit Gregory besprochen der dies wiederrum an Kenny weiterleitete. Von meiner Seite an dieser Stelle ein Lob an das gesamte Team--- Good Job !
Nach 194 Minuten wurde die Schlussflagge geschwenkt und unsere Truppe landete auf einem guten zehnten Platz, vor der Korrektur (Gastteams müssen abgezogen werden).
Rennen 1 war nun vorbei nun kam Rennen 2 in die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Ganz klares Ziel der KSF-Erft Truppe: Ein besseres Ergebnis als Platz 10 muss her. Also los ging es.
Wie schon im ersten Rennen, auch hier 25 Minuten Training mit direktem Qualifying. Teamchefs/Fahrer gemeinsam einigten sich, dass nun jeder einmal im Training ins Lenkrad greifen sollte, um sich auf die entgegengesetzte Richtung einzustellen. Marcel, Gregory u. Sepp fuhren jeweils kürzere Stints in diesem Training (max. 5 Runden) und danach wurde das Lenkrad an Kenny für die letzten 15min weitergegeben, der uns dann auf Platz 4 mit 0,485 Rückstand fuhr.
Unser Startfahrer war dann auch natürlich Kenny, da er zu Beginn einfach am besten mit der veränderten Strecke zurecht kam. Der Start war dann auch der gleiche wie schon im 1. Rennen hinter dem Pace-Kart, also fliegend. Nach Kenny's Stint sprang dann Gregory ins Kart, der ebenfalls sehr gute konstante mittlere 56er Zeiten fuhr.
Auch in diesem 2. Rennen blieben Defekt bei dieser Eiseskälte nicht aus. Bei einem Team qualmte es orange aus dem Auspuff, vermutlich ein Motorschaden. Selbst Evelien war davon nicht sehr begeistert. Wie sie uns in einem Small-Talk erzählte, seien 5-6 Karts heute einem Defekt ausgesetzt gewesen.
Fazit zum Team KSF-Erft sponsernd by Rutenbeck:
Es war eine sehr schöne Erfahrung, mit solchen Top Fahrern wie Kenny u. Gregory im Team zu fahren. Die Meinung teilten sich Marcel u. Sebastian. Auch die beiden Racer Kenny u. Gregory waren sehr froh, dass sie bei uns fahren durften, da einfach alles gepasst hat. Es wurde alles besprochen, es gab keine Streitereien. Und das ist es was ein gutes Team ausmacht !!!
Wir hoffen noch einige Rennen mit diesen beiden TOP Fahrern bestreiten zu dürfen.
Autoren:
Marcel Heinen u. Sebastian Breitbach
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