Team premio by KSF- Erftland als Titelanwärter im Pech
beim 24h Rennen von Köln
Am vergangenen Wochenende 21./22. Januar 2012 wurde in Köln- Rodenkirchen das alljährlich stattfindende und zugleich prestigeträchtigste Rennen der Indoor- Kartsportszene ausgetragen: Das ”24h race of cologne”œ.
Mehr als 5.000 Zuschauer waren auch in diesem Jahr wieder mit dabei, als Rennleiter und Bahnbetreiber Günter Aberer die 12 Teams am Samstag um 16:00 Uhr auf die lange Reise schickte.
Alljährlich im Januar versammelt sich das “who is who” des nationalen und internationalen Motorsports beim Klassiker in Köln- Rodenkirchen, welcher in diesem Jahr zum 15. Mal ausgetragen wurde.
Diesmal mit dabei waren u.a. Motorsportgrössen wie DTM Rekordmeister Bernd Schneider, Christian Vietoris (DTM), Christopher Mies (ADAC GT Masters), Kenny Geldhof (Indoorkartweltmeister 2010/ 2011), Volker Strycek (DTM, VLN, AvD- Sportpräsident) um nur einige zu nennen.
Wie in jedem Jahr fuhren auch diesmal wieder renommierte Profis aus dem Motorsport gegen nicht minder schnelle Amateure.
Zum zweiten Mal mit dabei war auch ein Kartclub aus dem Rhein- Erft- Kreis, die Kartsportfreunde Erftland, welche erneut unter der Sponsorflagge von premio Reifen- und Autoservice fuhren.
Premio Reifen- und Autoservice ist in der Motorsportszene mittlerweile ein durchaus geläufiger Begriff, handelt es sich hierbei doch um den Hauptsponsor der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN).
Zur premio- Mannschaft gehörten diesmal keine geringeren Grössen als Kenny Geldhof (Indoorkart- Weltmeister 2010/ 2011), Gregory Laporte (Indoorkart- Weltmeister 2008), Andreas Patzelt (VLN, Sieger Nissan Z- Cup),
Charlotte Wilking (VLN, 24h Nürburgring, 9. Platz Opel OPC Race Camp), Sebastian Breitbach (schnellste Rennrunde in Köln beim 1.000 Runden Rennen) sowie Patrick Huhnen (Vize- Meister KRSC- Cup).
Die von Teamchef Tilman Baldauf und Armin Seul sorgfältig zusammengestellte Mannschaft hatte sich zum festen Ziel gesetzt, die professionellen Teams mächtig unter Druck zu setzen, was zunächst auch problemlos und planmässig gelang.
Nach sieben Stunden lag das Team premio by KSF-Erftland immer noch in direkter Schlagdistanz zum Team der Titelverteidiger und späteren Sieger all Stars Team urbat, welches durchweg aus professionellen Motorsportlern besteht.
Gegen drei Uhr nachts, in Runde 1.649 wurde das bis dahin zweitplatzierte Team premio by KSF- Erftland jedoch durch einen Motorschaden ausgebremst, welcher das gesamte Team wertvolle Minuten kostete.
Eine weitere Panne in Form eines liegengebliebenen Karts wegen Spritmangels nach nur 332 Runden wurde dem Team zum weiteren Verhängnis.
Es ist uns unerklärlich, weshalb unser Kart in einem Turn nach nur 332 Runden ohne Sprit liegengeblieben ist, obwohl doch immer locker über 500 Runden mit einer Tankfüllung gehen. Es kann sich nur um einen Konstruktionsfehler seitens des Herstellers handeln, dass sich ggf. eine Luftblase im Tank gebildet hat, so Team- Manager Armin Seul.
Final landete die Mannschaft rund um Baldauf und Seul noch auf einem mehr als respektablen sechsten Gesamtrang.
Natürlich ist das schade, zumal wir neben unserer extrem schnellen Fahrerbesetzung auch noch mit Abstand die schnellsten Radwechsel vollbracht haben, die jemals bei einem 24h Rennen in Köln gemacht wurden. Es hat eigentlich alles gestimmt diesmal, aber Glück und Pech sind eben nicht planbar resumiert Seul das finale Ergebnis.
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