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Rennbericht zum „24h in out“ in Eupen
Endlich war das langersehnte Wochenende 24./ 25.September 2011 da.
Die KSF- Erftland nahmen die über 1 km lange Indoorbahn im benachbarten belgischen Eupen für 24h unter die Räder. Gefahren wurde diesmal mit der Aussenanbindung von gut 200m.
Da das Wetter mitspielte, ging es die gesamten 24h „vun drinne noh drusse“ und umgekehrt.
Eine Besonderheit dieses 24h Rennens war, dass in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen gefahren wurde. 75 kg und 90 kg, was sich im Nachhinein aber nicht als sonderlich glücklich erwies. Naturgemäss entstand so eine Vielzahl von „künstlich erzeugten“ Überrundungen, was den allgemeinen Fluss der Fahrer teilweise doch sehr beeinträchtigt hat.
Insgesamt waren 27 Teams am Start. 16 Teams in der 75 kg Klasse und 11 Teams in der 90 kg Klasse.
Die 75'er waren sehr stark besetzt, u.a. durch das Team blue star (75) mit dem amtierenden Doppel- Weltmeister Geldhof.
Nicht minder hochkarätig waren jedoch auch die Teams in der 90 kg Klasse. Teams wie Bad Boys NRW, Daytona Racing, Team H&R HTBL by ATB und blue star (90), liessen durch ihre grossen Namen schon einige Schatten voraus werfen. Uns war klar, dass ein Podestplatz im Vorfeld nahezu zum Scheitern verurteilt war, obwohl wir in einer recht starken Fahrerbesetzung angereist waren.
Unsere Fahrer:
Marcel Heinen
Ralf Hellemanns
Chris Scheibke
Daniel Warwas
Unterstützt wurden wir durch:
Charlotte Wilking
Sebastian Breitbach
Andreas Patzelt
sowie erstmalig durch Henning von der Kartarena MG.
Die KSF erlaubten sich mal wieder den ungeheuren und damit fast rekordverdächtigen Luxus von gleich 4 TC's in Form von:
Markus Gill
Armin Seul
Michael Dahmen
Tilman Baldauf
Taktisch auszubaldowern gab es nicht allzu viel im Vorfeld, da die Fahrerwechsel / Kartwechsel sowie das Tanken vom Bahnpersonal vorgegeben waren.
Alles lief über das bewährte Buzzer- System ab, sodass alle Stopps in aller Ruhe binnen eines Zeitfensters von 60 sec. vorgenommen werden konnten.
Es waren zudem vier „Stop & Go's“ wie folgt zu absolvieren:
In die Box einfahren, der Fahrer steigt aus dem Kart, läuft eine halbe Runde um's Kart und wieder rein ins Kart.Die Zeitunterschiede zwischen den einzelnen Teams dürften hierbei jedoch nur minimal ausgefallen sein, gemessen an einer zeitlichen Distanz von 24 Stunden.
Interessant dabei ist allerdings, dass die Stop & Go's in Eupen jedesmal eine ganze Runde Verlust bedeuten, da in der Box keine Messschleife liegt.
Von daher war dieser Punkt – abgesehen von der Taktierung bzgl. der Gewichte- schon äusserst interessant, vor allem, wenn sich das Rennen dem Ende nähert und zwei Teams dicht hintereinander liegen...
Letztlich lief das Rennen für uns erwartungsgemäss.
Die KSF beendeten das Rennen nach 24h auf einem respektablen 6. Platz. Platz 5 wäre ggf. noch drin gewesen bei entsprechendem Verschleiss / vermehrtem Einsatz unserer schnellsten Fahrer.
Andererseits muss man sich nicht schämen, Teams wie den oben genannten knapp zu unterliegen.
Rechnerisch bedeuden gerade mal 5 Zehntel Zeitunterschied pro Runde (bei immerhin knapp 1.200 m (!)) nach 24h etwa 8 Runden Differenz...
Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten versucht auszuschöpfen was ging. Bis auf eine einzige Strafrunde wegen läppischer 200g Untergewicht haben wir uns keinerlei Fehler erlaubt, und diese eine Runde war auch nicht kriegsentscheidend, bzw. hätte an der finalen Platzierung weder nach vorne noch nach hinten etwas geändert.
Wir werden daran weiter wachsen und wie immer Erfahrungen mitnehmen, die wir beim nächsten Mal dann verbessernd einsetzen werden.
Die KSF kommen wieder, ganz klar.
P.S.: zum Schluss noch der obligatorische „Running Gag“:
Wir waren Team 20. Das stand fest im Vorfeld. Es ging an die Verlosung des Startkarts...
Unser Startkart war mal wieder das Kart..........Nr. 5 !!!
keep racing
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