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updated 12.04.2010

Startnummer 5, Glück oder „Vettelpech“?

Endlich war es soweit, am Samstag, den 10.04.2010 konnten die Kartsportfreunde Erftland beim heiß ersehnten 9-Stundenrennen in der Kartarena Mönchengladbach ihr Können unter Beweis stellen.

Alle Team-Mitglieder waren bis in die Haarspitzen motiviert. Nach dem Briefing und der Auslosung der Karts begann pünktlich um 09.00 h das einstündige, freie Training. Alle Fahrer nutzten die Gelegenheit, sich mit der Strecke und den Karts vertraut zu machen. Schon hierbei stellte sich heraus, dass alle unsere Fahrer in einer hervorragenden Verfassung waren. Auf Anhieb gelang es 32er Zeiten zu fahren. Das Qualifying, im F 1 Modus, fuhr dann unser schnellster Mann Chris SCHEIBKE. Ohne große Probleme gelang uns der Sprung auf Startplatz 4. Während des 9-Stundenrennens waren insgesamt 8 Kartwechsel und 10 Fahrerwechsel vorgeschrieben.

Beim Start um 11.30 h nahm als erstes „Flying Dutchman“ Rütt die Strecke unter die Räder. Ihm folgte nach dem ersten Pflichtkartwechsel Chris SCHEIBKE. In dessen Turn nahm das Schicksal seinen Lauf. Bedingt durch eine gebrochene Gasrückholfeder musste Chris „VETTEL“ insgesamt zweimal unplanmäßig die Box aufsuchen und das Kart tauschen. Hierbei gingen wertvolle Zeit sowie diverse Rennrunden verloren. Nach Chris übernahm Marcel HEINEN das Volant. HEINEN war in einer sensationellen Form und konnte mit absoluten Spitzenzeiten aufwarten. Ihm gelang es, die Abstände zu den vorausfahrenden Teams regelrecht zu egalisieren. Abgelöst wurde Marcel von Rene REISDORF, der nur einen kurzen Stint absolvierte. Danach übernahm „Rütt“ und anschließend erneut Marcel das Kart. Nach den nächsten Kart- und Fahrerwechseln geschah Chris das schier Unglaubliche. Erneut brach eine Gasrückholfeder, was einen erneuten Boxenstopp verbunden mit einem Kartwechsel erforderlich machte. Die Chancen in die Nähe eines Podiumsplatzes zu gelangen schienen in unerreichbare Ferne gerückt zu sein, aber keiner in unserem Team wollte sich dem Schicksal beugen. Selbst unser amtierender Seniorenmeister, Markus GILL, nahm für die Dauer eines Turns das Lenkrad in die Hand und startete eine furiose Aufholjagd. Bis zum Ende des Rennens stieg die Spannung bis ins Unerträgliche. Chris näherte sich im Schlussturn dem vorausfahrenden Team „Low Rider“ bis auf den sprichwörtlichen „Bildzeitungsabstand“. 30 Minuten kämpfte er mit deren Schlussfahrer Daniel C. um Platz 5, musste sich aber am Ende nach einer absolut fairen Auseinandersetzung mit Platz 6 zufrieden geben.

Nun denn, hätte, wäre, wenn zählt in unserem Sport nicht. Wir alle sind nach den Höhen und Tiefen des Wettbewerbs mit Platz 6 super zufrieden. Der Spaß und Teamgeist stand wie so oft an erster Stelle. Ein riesengroßes Lob geht an dieser Stelle an unseren „Youngster“ Marcel HEINEN, der nicht nur durch seine hervorragenden Leistungen im Rennen von sich Reden machte, sondern auch mit der längsten Gesamtfahrzeit von 158 Minuten am längsten im Einsatz war!

Außerdem möchte ich nicht vergessen Paul BERETHS und dem gesamten Team der „Kartarena“ ein großes Lob auszusprechen. Solche Events machen Lust auf mehr. Weiter so!

Liebe Grüsse

„Ross“

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