Webmaster Markus Gill
Webmaster Markus Gill
KSF_Logo klein
facebook_share_icon wkw
Startseite
MechanoDa3
Wir über uns
Info
Klima
RC
Brock
MechanoDa3
Kontakt Kfz
Impressum
KSF Erft
Die Idee
MechanoDa6 blau
Die Fahrer
Gesamtwertung
Statistik
Kart 1x1
MechanoDa6 blau
Forum
Links
Unsere Sponsoren
Kontakt
Chat
Gästebuch
MechanoDa6 blau
MechanoDa6 blau
MechanoDa6 blau
MechanoDa6 blau
 
Banner_SWS_official_Track_160x600
Besucherzähler
Page Ranking Tool
Forum Logo Neu

Optimiert für Mozilla Firefox Browser..Auflösung 1280x1024 Pixel

updated 29.08.2011

Forum Logo Neu
ikwc-banner-2011

Vom 24. bis zum 29.07.2011 wurde auf der Indoorkartbahn „Eupener Karting“ die Weltmeisterschaft IKWC („Indoorkart World Championchip“) ausgetragen.

Die KSF Erftland waren mit zwei Teams bei der Teamwertung am 24.07. am Start. Das Starterfeld konnte sich sehen lassen: Unter anderen waren Teams aus Brasilien, USA, Ungarn und Großbritannien angereist um sich den Titel zu verdienen.

Unser erstes Team „KSF Erftland by Fiat Heinen“ bestand aus:

Marcel Heinen

Christoph Scheibke

Sebastian Breitbach

Christian Peters

 

Im zweiten Team „KSF Erftland“ fuhren:

Markus Gill

Ralf Heggen

Charlotte Wilking

Daniel Warwas.

 

Die Teamleitung für beide Teams übernahmen:

Michael Heinen

Tilman Baldauf

Armin Seul

Michael Dahmen.

 

Die Team-WM wurde in zwei Vorläufen und einem Final-Rennen gefahren. Aus den beiden Vorrennen, jeweils 3-Stunden Teamrennen mit 3 Fahrerwechseln, qualifizierten sich die jeweils 14 ersten Teams für das Finale. Dieses bestand aus einem 2-Stunden Teamrennen mit ebenfalls 3 Fahrerwechseln. Zwei (in den Vorläufen) bzw. ein (im Finale) Fahrerwechsel waren außerdem kombinierte Kartwechsel, in denen der nächste Fahrer bereits im Vorbereiteten Kart saß und auf die Freigabe durch das Buzzersystem warten konnte.

 

Das Team „KSF Erftland by Fiat Heinen“ fuhr den 16. Startplatz im 1. Vorrennen heraus. Etwa eine Stunde vor Zieleinlauf allerdings fiel das automatische Zeitnahmesystem der Kartbahn aus. Das Rennen wurde allerdings erst etwa 25 Minuten und zahlreiche Positionswechsel später abgebrochen und dann nach einer Rücksetzung des Systems wieder aufgenommen. Trotz dieser sonderbaren Umstände fuhr das Team am Ende auf dem 9. Platz durchs Ziel.

 

Im Zweiten Vorlauf startete das Team „KSF Erftland“ von Platz 18 aus. Bereits in der ersten Runde wurde Charlotte aber von einem Fahrer abgeschossen, was sie (und auch andere Fahrer) einige Plätze kostete. Der Rowdy allerdings blieb unbestraft und pflügte weiter durchs Feld. Nachdem aber die sorgfältig geplanten Fahrerwechsel schnell und problemlos durchgeführt waren, fuhr das Team noch auf Platz 14 vor und hielt diese Position bis zum Schluss.

 

Damit waren beide Teams eigentlich im Finale. Allerdings berief sich die Rennleitung nach dem Rennen auf die Zeile des Reglements (das übrigens in der Nacht vor dem Rennen noch völlig abgeändert worden war): „Jeder Fahrer ist für seine Zusatzgewichte selbst verantwortlich“. Sie strafte jedes Team, das nicht direkt nach der Einfahrt in die Box die Gewichte aus dem Kart entfernte, mit einer Strafe von einer Runde ab. Dadurch fiel das Team „KSF Erftland“, das eben diese Gewichte eine Minute nach der Einfahrt erst entfernt hatte, auf Platz 17 zurück und schied damit aus dem Finale aus. Diskussionen mit der Rennleitung, dass diese Strafen aus dem Reglement aber nicht zu erwarten gewesen wären und die Gewichte ja, wenn auch nicht direkt, aus dem Kart entfernt worden waren, waren erfolglos.

 

Nun startete beim Finale also noch das Team „KSF Erftland by Fiat Heinen“. Das Rennen begann von Startplatz 14 aus für unser Team und auf diesem Platz endete es auch. Im Endergebnis belegte „KSF Erftland by Fiat Heinen“ sogar den 13. Platz, weil einige Teams wegen im Kart zurückgelassener Gewichte und Untergewicht der Fahrer bestraft wurden und ein Team so hinter unseres fiel.

 

Die WM war für uns einerseits eine tolle Erfahrung, denn wir konnten zeigen, dass wir auch im internationalen Vergleich durchaus konkurrenzfähig sind.

Andererseits wurde leider die vom Konzept her großartige Veranstaltung von der anscheinend parteiischen und inkonsequenten Teamleitung überschattet. Neben den nicht aus dem Reglement ersichtlichen Strafen für nicht sofort aus dem Kart entfernte Gewichte mussten wir beobachten, dass vor allem die belgischen Teams viel milder beurteilt wurden. Es gab schwarze Flaggen für Lapalien und konsequentes Übersehen von völlig unfairem Fahrverhalten. Das Bahnpersonal fuhr ohne die im Reglement vorgeschriebene Schutzkleidung Karts auf der Strecke warm und die Rennleitung gab „Insidertipps“ nur an ausgewählte Teams weiter (z.B. „die Box schließt 2 Minuten vor Rennende!“ - Das stand nicht im Reglement und wurde auch sonst nirgendwo erwähnt!).

 

Fazit:

Das IKWC ist eine tolle Veranstaltung und bietet auch im motorsportlichen Einstiegssegment die Möglichkeit, sich auf hohem Niveau mit Fahrern aus der ganzen Welt zu messen. Leider sind die Rahmenbedingungen aber noch lange nicht auf dem Niveau einer Weltmeisterschaft.

 

© Michael Dahmen